Lupus in Fabula – wie der Wolf, von dem die Rede ist

Foto: Andreas Hechenberger

Eine Theaterrezension von Christoph Mödlhamer

 

„Man weiß, dass das jeden irgendwann mal…, dass das jeden treffen wird“, sagt die Jüngste von drei Schwestern gefasst. Sie erinnert dabei an ihr Meerschweinchen Felix aus Kindertagen, das an einem Hitzeschlag starb. Nur dieses Mal geht es nicht um den Felix, sondern um den eigenen Vater. Dieser liegt im Sterben. Am Sterbebett versammeln sich die drei Schwestern – die Jüngste, die Mittlere und die Älteste –  um sich zu verabschieden, sich gegenseitig zu trösten und um ihre Beziehungen untereinander sowie zum eigenen Vater zu reflektieren. Sie dachten, der Tod kommt unerwartet mitten in der Nacht. Deshalb mussten die Handys immer eingeschaltet bleiben. Es konnte doch niemand ahnen, dass es dann wirklich so schnell geht. Welchen Zug sollten sie nehmen? Den letzten heute noch? Geht sich das aus? Oder den ersten morgen früh? An einem späten Montag-Nachmittag war es dann so weit: Der Vater tot. Continue reading „Lupus in Fabula – wie der Wolf, von dem die Rede ist“

Seit die Uni gefickt wurde, ist viel passiert

Antilopen Gang

Bereits mit ihrem ersten Online-Release nach der offiziellen Gründung 2009, sorgte die Antilopen Gang mit dem Song „Fick die Uni“ für Aufsehen – und das bei weitem nicht nur in Hochschulkreisen. Besonders dort ist das Lied aufgrund der Thematik und des Textes aber zu einem Kult-Hit avanciert. Seither ist viel Zeit vergangen, das Mitglied NMZS hat sich im Jahr 2013 das Leben genommen und mit Anarchie und Alltag veröffentlichten Danger Dan, Panik Panzer und Koljah nun bereits ihr drittes offizielles Album, mit dem sie ab 24.02.2017 auf große Tour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich gehen. Dabei gastieren sie am 28.02. im Rockhouse. Grund genug sich das neue Album genauer anzuhören.

Eine Rezension von Miggi Seifert


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Zuhause im Land von Feuer und Eis

Island

Es gibt viele bereisenswerte Länder, die bereichernde Eindrücke versprechen und spannende Kulturen beheimaten. Wer allerdings auf der Suche ist nach einem Ort, an dem der Alltag tatsächlich unwichtig wird, wo die eigene Existenz in Kommunikation mit der Umgebung tritt und eine allgemeine Ruhe herrscht, die nicht von Menschen ausgeht, dann gibt es genau ein Ziel: Island.

Von Maria Köchler


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Back to the Future, please!

Back to the Future!
Paul Nigh’s ‚TeamTimeCar.com‘ Back to the Future DeLorean Time Machine

2017. Ginge es nach Doctor Emmett Brown würden wir im Jahr 2017 längst mit fliegenden Untersetzern die Troposphäre unsicher machen, selbstschnürende Schuhe tragen und nach einem langen Unitag unser Hoverboard in der Garage parken. Tatsächlich kriegen wir im Jahr 2017 aber teilweise noch nicht mal die banalsten und selbstverständlichsten Dinge gebacken (Stichwort: Toleranz und Gleichberechtigung), was den Verdacht aufkommen lässt, dass wir noch lange nicht in der Zukunft angekommen sind – vielmehr fühlt man sich an so manchem Tag und während so mancher anti-feministisch angehauchten Diskussion schlagartig ins tiefste Mittelalter zurückversetzt, wenn darüber debattiert wird, was Frauen angeblich (nicht) dürfen, können, sollen und müssen.

Ein Gedankenmosaik von Sandra Grübler


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