Gedenkjahr 2018

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Das Jahr 2018 beginnt mit gemischten Gefühlen: Nie in seiner Geschichte hatte Österreich eine derart stramm rechtspopulistische Regierungsspitze mit deutschnationalen Burschenschaftern in Führungspositionen. Vor welche Herausforderungen unser demokratisches Bewusstsein gestellt wird, lässt sich zwar durch das Regierungsprogramm der beiden Parteien skizzieren, wie die rechten HardlinerInnen dann wirklich agieren, wird sich zeigen.

Von Carolina Forstner

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“Superkrüppel“ und “Opfer”

Die Verantwortung der Medien ist immens, tragen sie doch zum kollektiven Gedächtnis unserer Gesellschaft bei. Trotzdem reproduzieren einige von ihnen völlig unreflektiert Stereotype und tragen so zur Exklusion von Menschen mit Behinderung bei. Der politische Grundgedanke „Nichts über uns – ohne uns“ wird weitestgehend nicht berücksichtigt. Auch die Aktion „Licht ins Dunkel“ steht alle Jahre wieder in der Kritik.

Von Hannah Wahl

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Sind Salzburgs „Identitäre“ tot?

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Wenig rechtsextremen Gruppierungen wurde in Österreich in den vergangenen Jahren medial mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als der sogenannten Identitären Bewegung. Auch wenn die rechten JungreckInnen in den letzten Monaten mehr und mehr der Lächerlichkeit preisgegeben wurden, die sie auch verdienen (man denke nur zuletzt an den absurden Versuch der Identitären, Europa im Mittelmeer zu „verteidigen“, der im Fiasko endete und führende Kader kurzfristig sogar als mutmaßliche Schlepper gesiebte Luft atmen ließ), geht von ihnen zumindest in der Steiermark und Wien nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Bedrohung aus. Doch wie ist die Situation in Salzburg? 

Ein Faktencheck im braunen Sumpf von Antonia Fa

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Die Wahl zwischen Pest und Cholera

Wiener Schnitzel oder veganes Curry zu Mittag? 

Mallorca oder Amsterdam im Sommer?

Zusammengehen oder bleiben lassen?  

Noch Zähne putzen oder einfach schlafen gehen?

Die meisten Entscheidungen, vor die uns unser Alltag stellt, sind relativ schnell getroffen. Gerade jene, die wir alleine treffen können und deren Konsequenzen auch (vor allem) uns allein betreffen. Sobald aber andere mitmischen, wird die Sache komplizierter, oft lästig; die Qual der Wahl wird zur Wahl der Qual: Pest oder Cholera, was darf’s denn sein?

 

Die Wahl zwischen Pest und Cholera „Die Wahl zwischen Pest und Cholera“ weiterlesen

Gegen Wahlen!

Gegen Wahlen

Nicht minder reißerisch klingt der Titel von David Van Reybrouks neuestem Sachbuch. Was im ersten Moment plump und provozierend klingen mag, entwickelt sich im Laufe der haarscharfen Analyse zu einem interessanten Denkanstoß, der uns immer wieder fragen lässt: Wieso sind wir der Überzeugung, dass wir durch Wahlen zu einer gelungenen Demokratie kommen?

Eine Rezension von Carlos P. Reinelt

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