Die Qual der Wahl

Viele sprechen von der Qual der Wahl, von wahlweise einer weisen Wahl oder aber von der anstößigen Wahllosigkeit dieser oder jener Personen. Doch im Grunde bleibt für mich hinter diesen Floskeln die unangenehme Frage, was denn nun so etwas wie eine Wahl eigentlich ist, wie ich sie treffen, von was oder wie ich sie abhalten kann oder wie ich sie und sie mich eigentlich sabotieren kann. Und hierbei spreche ich nicht von den Papierzetteln, die in unschuldigen Pastelltönen viel zu zahlarm in den Urnen der verschiedenen Wahlbezirke landen, sondern von jenen Situationen, in welchen wir Tag für Tag eine Wahl treffen. Welche … Hose/ Marmelade/ Beruf/ Umgangston/ PartnerIn/ Zeitschrift/ Joggingschuhe/ Moral/ … Die Liste scheint endlos. Fangen wir an. Jedes einzelne Produkt unserer materiellen Umwelt wurde Opfer unserer Entscheidung, die Wahl fiel, der Euro auch. Warum habe ich dieses Produkt konsumiert, warum nicht jenes? Ich will euch in die Situation eintauchen lassen, welche mich zu diesem Artikel bewog und welche ich gerade erlebe, um ein Reallife-Abbild meines moralischen Dilemmas zeichnen zu können.

Von Selina Schnickers

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Lupus in Fabula – wie der Wolf, von dem die Rede ist

Foto: Andreas Hechenberger

Eine Theaterrezension von Christoph Mödlhamer

 

„Man weiß, dass das jeden irgendwann mal…, dass das jeden treffen wird“, sagt die Jüngste von drei Schwestern gefasst. Sie erinnert dabei an ihr Meerschweinchen Felix aus Kindertagen, das an einem Hitzeschlag starb. Nur dieses Mal geht es nicht um den Felix, sondern um den eigenen Vater. Dieser liegt im Sterben. Am Sterbebett versammeln sich die drei Schwestern – die Jüngste, die Mittlere und die Älteste –  um sich zu verabschieden, sich gegenseitig zu trösten und um ihre Beziehungen untereinander sowie zum eigenen Vater zu reflektieren. Sie dachten, der Tod kommt unerwartet mitten in der Nacht. Deshalb mussten die Handys immer eingeschaltet bleiben. Es konnte doch niemand ahnen, dass es dann wirklich so schnell geht. Welchen Zug sollten sie nehmen? Den letzten heute noch? Geht sich das aus? Oder den ersten morgen früh? An einem späten Montag-Nachmittag war es dann so weit: Der Vater tot. „Lupus in Fabula – wie der Wolf, von dem die Rede ist“ weiterlesen

Seit die Uni gefickt wurde, ist viel passiert

Antilopen Gang

Bereits mit ihrem ersten Online-Release nach der offiziellen Gründung 2009, sorgte die Antilopen Gang mit dem Song „Fick die Uni“ für Aufsehen – und das bei weitem nicht nur in Hochschulkreisen. Besonders dort ist das Lied aufgrund der Thematik und des Textes aber zu einem Kult-Hit avanciert. Seither ist viel Zeit vergangen, das Mitglied NMZS hat sich im Jahr 2013 das Leben genommen und mit Anarchie und Alltag veröffentlichten Danger Dan, Panik Panzer und Koljah nun bereits ihr drittes offizielles Album, mit dem sie ab 24.02.2017 auf große Tour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich gehen. Dabei gastieren sie am 28.02. im Rockhouse. Grund genug sich das neue Album genauer anzuhören.

Eine Rezension von Miggi Seifert


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