Schwarze Pädagogik an der Uni Salzburg?

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Willkür und Einschüchterung sind seit dem 19. Jahrhundert in die Spalte jener Erziehungsmittel gerutscht, die man eher nicht einsetzen sollte. Umso erstaunlicher ist, was sich seit einigen Wochen am Fachbereich Pädagogik/Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg abspielt.

Ein Kommentar von Karl Matthias Dorfer


Anfang November: Rund 50 Pädagogik-Studierende schreiben eine schriftliche Klausur. Der Professor, der kurz vor der Pensionierung steht, stellt nach der Prüfung empört fest, dass Studierende ein Foto mit alten Prüfungsfragen in einer Facebook-Gruppe gepostet haben. Prompt erklärt der Professor, dass die abgelegten Prüfungen hinfällig seien, er sie nicht beurteilen werde und allesamt neu zu schreiben seien. Innerhalb von einer Woche müssten die betroffenen Studierenden erneut zur Prüfung antreten.

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