Viel geredet, nichts gesagt

Die Kommunikationsstrategie des neuen Rektors sorgt an der Uni Salzburg weiterhin für Kopfschütteln. Informationen über einen Total-Umbau der Uni-Struktur fließen nur spärlich aus dem Rektoratsbüro, ein schriftliches Konzept liegt bis heute nicht auf dem Tisch und wann der vom Rektor versprochene “breite Diskussionsprozess” stattfinden soll, weiß niemand.  Aber auch einige Universitätsangehörige bekleckern sich aktuell nicht gerade mit Ruhm. Ein Kommentar von Christoph Würflinger

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Alter Projektor

Schon gesehen? uni:press Filmschmankerl #8 – Dystopie

Geschichten, die in einer möglichen Zukunft spielen, thematisieren implizit immer auch Probleme ihres Entstehungszeitraums und spitzen diese oft zu. In den meisten Fällen behandeln derartige Visionen negative Auswirkungen auf die Menschheit. Doch auch utopische Darstellungen offenbaren im Laufe ihrer Handlung oft einen dystopischen Charakter. Es ist daher kein Wunder, dass derartige Narrative den Hauptbestandteil der Science-Fiction bilden, die als eines der am stärksten politischen kulturellen Genres gilt. Dabei ist der Spielraum dystopischer Erzählungen groß und kann neben wissenschaftlichen Ausprägungen auch politisch, sozial oder medial verarbeitet werden. Entsprechend dieser Prämisse haben wir versucht, unterschiedliche Aspekte dieses narrativen Musters in der Auswahl unserer Filmempfehlungen abzudecken – die gerade in diesen unsicheren Zeiten öfter näher an einer (überspitzten) Realität sind, als dass sie vollkommen abwegig wären.

Von Hannah Wahl und Bernhard Landkammer

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Porträt von Martina Thiele vor der Uni-Biblitothek

Notlösung Digitalisierung? Ein Interview mit Prof.in Martina Thiele

Die Kommunikationswissenschaftlerin und Professorin Martina Thiele beschäftigt sich unter anderem mit Kommunikationstheorien und Mediengeschichte, Gender Studies sowie Stereotypen- und Vorurteilsforschung. Seit Mai lehrt und forscht sie nun am Institut für Medienwissenschaften in Tübingen mit Schwerpunkt „Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung“. Wir haben mit Prof.in Martina Thiele über Digitalisierung in Zeiten von Corona gesprochen.

Die Fragen stellte Hannah Wahl

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Man sieht zwei große Stapel Bücher. Darauf sieht man einen Laptop und Kopfhörer.

Notlösung E-Learning

Die Corona-Pandemie hat auch die Universitäten in einen Ausnahmezustand versetzt. Für Studierende bedeutet das, alle Lehrveranstaltungen virtuell und von zu Hause aus zu absolvieren. So herausfordernd die Zeiten aktuell sind, die Umstellung auf (funktionierendes) E-Learning bedeutet für viele Studierende bessere Vereinbarkeit von Studium und Job. 

Von Hannah Wahl

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Man sieht Spinds einer Umkleidekabine. Symbolbild

Diskriminierend und veraltet: Handlungsbedarf in Sachen Städtische Bäder

Vor über 10 Jahren trat in Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Trotz dieses vertraglichen Meilensteins und zahlreichen Bundes- und Landesgesetzen im Bereich des sogenannten „Behindertenrechts”, liegt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen immer noch in weiterer Ferne, als gerne suggeriert wird: Barrieren in den Köpfen der Menschen, defizitär-medizinische Blicke und bauliche Hindernisse gehören immer noch zum Alltag von Menschen mit Behinderungen. Eine tief verankerte, veraltete und paternalistische Sicht führt zu Bevormundungen in allen Lebensbereichen, wie auch das Beispiel der diskriminierenden Badeordnung der Städtischen Bäder in Salzburg zeigt.

Von Hannah Wahl

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